Ein besonderes Highlight der neuen Kalenderausgabe ist Luca. Sie ist das neue Wartburg-Kalendermodel für 2027 und steht gemeinsam mit ihrem roten Wartburg „Trans“ im Mittelpunkt mehrerer Aufnahmen.
Das Shooting fand im Juni in Eisenhüttenstadt statt. Als außergewöhnliche Location dienten zwei leer stehende Hochhäuser am ehemaligen Wohnkomplex der Mittelschleuse. Die Gebäude waren bereits zum Abriss freigegeben. Für die Fotografie bot sich dadurch eine besondere Gelegenheit, einen Teil der sich verändernden Stadtgeschichte noch einmal fotografisch festzuhalten.
Wo sich einst ein kompletter Wohnkomplex mit Kaufhalle, Spielplatz und zahlreichen Plattenbauten befand, sind heute viele dieser Strukturen verschwunden. Die verbliebenen Gebäude dokumentieren einen Teil der städtebaulichen Geschichte Eisenhüttenstadts.
Die Kombination aus dem roten Wartburg „Trans“, Luca und der teilweise bereits verlassenen Architektur erzeugt einen starken visuellen Kontrast. Das Fahrzeug steht für Mobilität und Automobilgeschichte, während die Gebäude die Spuren einer vergangenen Wohn- und Alltagskultur sichtbar machen.
Der „Verbinder“ in der Gubener Straße
Ein weiteres Shooting mit Luca führte uns in die Gubener Straße in Eisenhüttenstadt. Dort fotografierten wir sie an einem langen Plattenbau, der als „Verbinder“ bezeichnet wird.
Der Name beschreibt die architektonische Besonderheit. Balkone verbinden die einzelnen P2-Blöcke miteinander und prägen damit das Erscheinungsbild des Gebäudes.
Für den Wartburgkalender 2027 wurde diese markante Architektur bewusst als fotografische Kulisse eingesetzt. Die geraden Linien, die Fassadenstruktur und die langen Gebäudeflächen bilden einen spannenden Hintergrund für den roten Wartburg.
So entsteht ein Motiv, das Fahrzeugfotografie mit Architekturgeschichte verbindet und gleichzeitig den typischen Charakter der ostdeutschen Stadtplanung sichtbar macht.
Trabantkalender 2027
Der Trabi-Kult ist zurück!Marie – das neue Covergirl des Trabantkalenders
Das Cover des Trabantkalenders 2027 wird von Trabantgirl Franzi geziert. Sie ist in der Zweitaktszene längst kein unbekanntes Gesicht mehr.
Sally, Simson und Weißwand-Reifen
Auch Sally ist erstmals Bestandteil des Wartburgkalenders. Für das gemeinsame Shooting brachte sie eine rote Simson mit Weißwand-Reifen mit.
Besonders spannend war dabei, dass es für Sally ihr erstes Fotoshooting überhaupt als Model vor der Kamera war. Trotz dieser Premiere entstanden zahlreiche natürliche und ausdrucksstarke Aufnahmen.
Die Zusammenarbeit mit Sally, der roten Simson und dem Wartburg 353 zeigt eine weitere Facette ostdeutscher Fahrzeugkultur. Simson und Wartburg stehen beide für Fahrzeuge, die über Jahrzehnte das Straßenbild der DDR geprägt haben.
Auf dem Juli-Kalenderblatt ist Sally gemeinsam mit ihrer Simson und einer Wartburg 353 Limousine an einem See zu sehen. Die sommerliche Umgebung sorgt für eine ganz andere Bildstimmung als die urbanen Motive aus Eisenhüttenstadt.
Mit Wartburg und Model Virag nach Ungarn
Ende Juni führte die Kalenderproduktion nach Ungarn. Dort trafen wir das ungarische Model Virag für ein besonderes Fotoshooting mit einem Wartburg 1.3 Tourist.
Als Location diente ein See. Die natürliche Landschaft und das Fahrzeug bilden gemeinsam mit Virag eine sommerliche Bildkomposition, die unmittelbar an Urlaub, Reisen und Freiheit erinnert.
Der Wartburg 1.3 Tourist passt dabei besonders gut zu diesem Thema. Als Kombi bietet er einen direkten Bezug zu Reisen und Familienurlauben. Das Motiv zeigt den Wartburg deshalb einmal nicht vor historischer DDR-Architektur, sondern in einer sommerlichen Umgebung.
Damit erweitert der Wartburgkalender 2027 seine fotografische Perspektive und zeigt, wie vielseitig sich klassische Fahrzeuge inszenieren lassen.
Emmi und der blaue Wartburg 311 Camping
Ein vertrautes Gesicht aus früheren Produktionen ist auch in der Ausgabe 2027 vertreten. Emmi aus Suhl ist auf zwei Monatsblättern des Wartburgkalenders zu sehen.
Ein besonderes Motiv zeigt Emmi gemeinsam mit einem blauen Wartburg 311 Camping. Die Farbgestaltung des Shootings wurde bewusst aufeinander abgestimmt. Der blaue Wartburg bildet dabei einen markanten Kontrast zur Kleidung und zur Umgebung.
Auf einem weiteren Kalenderblatt ist Emmi mit einem Wartburg 311 Cabrio zu sehen.
Der Wartburg 311 gehört zu den besonders bekannten Fahrzeugen der Marke und besitzt für viele Liebhaber einen hohen historischen und emotionalen Stellenwert. Die Kombination mit moderner People-Fotografie schafft dabei eine zeitgemäße Interpretation des klassischen Automobils.
Industriekultur trifft Wartburg, Shooting mit Jessie in Essen
Der Wartburgkalender 2027 führt fotografisch auch nach Westdeutschland. Gemeinsam mit Model Jessie entstand in Essen ein Shooting an einer ehemaligen Kokerei.
Schornsteine, Kühltürme und die erhaltenen Spuren der industriellen Vergangenheit bilden dort eine außergewöhnliche Kulisse. Vor dieser industriell geprägten Architektur wurde ein Wartburg 353 Tourist fotografisch inszeniert.
Das Motiv zeigt, wie gut der Wartburg auch in eine westdeutsche Industriekulisse passt. Gleichzeitig entsteht eine interessante Verbindung zwischen ostdeutscher Automobilgeschichte und westdeutscher Industriekultur.
Das entstandene Bild findet seinen Platz im Januar des Wartburgkalenders 2027. Der Jahresauftakt wird damit von einem Motiv geprägt, das historische Architektur und Automobilgeschichte miteinander verbindet.
Mandy vor DDR-Plattenbau in Gera-Lusan
Ein weiteres außergewöhnliches Shooting entstand in Gera-Lusan. Dort fotografierten wir Model Mandy vor einem markanten Plattenbau mit auffälliger Giebelgestaltung.
Die Architektur ist ein Beispiel für die baubezogene Kunst der DDR. In vielen Großwohnsiedlungen wurden Künstler beauftragt, Fassaden, Giebel und Freiflächen gestalterisch aufzuwerten.
Mosaike, farbige Flächen und individuelle Giebelgestaltungen sollten der teilweise gleichförmigen Architektur ein eigenes Erscheinungsbild geben. Einige dieser Kunstwerke sind heute erhalten und stehen teilweise unter Denkmalschutz.
Für den Wartburgkalender 2027 bietet eine solche Location einen authentischen historischen Hintergrund. Der Wartburg wird dadurch erneut in einen architektonischen Kontext gesetzt, der unmittelbar mit seiner Entstehungszeit verbunden ist.
Ein Kalender für Wartburg-Fans und Liebhaber ostdeutscher Fotokultur
Wer sich für Wartburg, DDR-Automobilgeschichte, Simson, Plattenbauarchitektur und Industriekultur interessiert, findet in der Ausgabe 2027 zahlreiche Motive mit historischem Bezug.
Die Kalenderblätter verbinden bekannte Fahrzeugklassiker mit sorgfältig ausgewählten Locations und moderner Fotografie. Dadurch entsteht eine Bildsprache, die sowohl eingefleischte Wartburg-Fans als auch Fotografie- und Architekturinteressierte anspricht.
Die Ausgabe 2027 setzt damit die Idee fort, klassische Fahrzeuge nicht ausschließlich technisch zu betrachten, sondern sie als Bestandteil ihrer jeweiligen Zeit und Umgebung zu zeigen.
Wartburgkultur 2027 steht für eine fotografische Verbindung von Automobilgeschichte, Menschen, Architektur und Orten. Genau diese Mischung macht die neue Kalenderausgabe zu einem besonderen Projekt für alle, die den Wartburg nicht einfach als altes Auto sehen, sondern als Teil einer vergangenen Alltags- und Kulturgeschichte.







